Die Waltl Design Methode-
von der techni­schen Aufgabe zum passen­den Ferti­gungs­weg

Die Waltl-Design-Methode verbin­det techni­sche Beratung, Verfah­rens­aus­wahl und prakti­sche Ferti­gungs­er­fah­rung.

Ziel ist, früh zu klären, welcher Ferti­gungs­weg für ein Bauteil technisch und wirtschaft­lich sinnvoll ist – unabhän­gig davon, ob die spätere Umset­zung bei Waltl Design oder einem spezia­li­sier­ten Partner erfolgt.

  1. Beratung & Machbar­keit
  2. Ferti­gungs­ver­fah­ren auswäh­len
  3. Proto­typ & techni­sche Validie­rung
  4. Vorse­rie, Klein­se­rie & Serien­über­füh­rung
  5. Oberflä­che & Nachbe­ar­bei­tung
  6. Produkt­prü­fung & Optimie­rung

Früh prüfen spart spätere Korrek­tu­ren

Je früher Geome­trie, Materi­al, Toleran­zen und Ferti­gungs­weg geprüft werden, desto gerin­ger ist das Risiko späte­rer Änderun­gen an Proto­typ, Werkzeug oder Serie.

Eine frühe techni­sche Bewer­tung kann unnöti­ge Entwick­lungs­schlei­fen, ungeeig­ne­te Ferti­gungs­ver­fah­ren und vermeid­ba­re Werkzeug­än­de­run­gen reduzie­ren.

Die teuers­te Änderung ist oft die, die erst nach Werkzeug­bau oder Serien­start erkannt wird.

Schritt 1 – Beratung & Machbar­keit

Zu Beginn klären wir, welche techni­sche Aufgabe das Bauteil erfül­len muss und welche Anfor­de­run­gen für die spätere Ferti­gung entschei­dend sind.

Dabei betrach­ten wir unter anderem:

  • Geome­trie und vorhan­de­ne Daten
  • Materi­al­an­for­de­run­gen
  • Toleran­zen und Oberflä­chen
  • Belas­tung und späte­ren Einsatz
  • geplan­te Stück­zahl
  • mögli­che Ferti­gungs­gren­zen

Vorhan­de­ne CAD-Daten, Zeich­nun­gen oder Bautei­le werden dabei auf ihre grund­sätz­li­che Herstell­bar­keit geprüft.

Falls konstruk­ti­ve Änderun­gen notwen­dig sind, werden diese früh erkannt und mit dem Kunden bezie­hungs­wei­se geeig­ne­ten Konstruk­ti­ons­part­nern abgestimmt.

Ziel dieses ersten Schrit­tes ist eine klare Antwort auf die Frage:

Ist das Bauteil in der gewünsch­ten Form sinnvoll herstell­bar – und welche Anfor­de­run­gen bestim­men den weite­ren Ferti­gungs­weg?

Schritt 2 – Ferti­gungs­ver­fah­ren auswäh­len

Nicht jedes technisch mögli­che Verfah­ren ist für ein Bauteil auch wirtschaft­lich sinnvoll.

Deshalb verglei­chen wir geeig­ne­te Ferti­gungs­we­ge anhand von Geome­trie, Materi­al, Stück­zahl, Toleran­zen, Oberflä­che und späte­rem Einsatz.

Je nach Aufgabe können beispiels­wei­se Vakuum­guss, Faser­ver­bund, 3D-Druck, CNC-Bearbei­tung, Holzver­ar­bei­tung oder Spritz­guss infrage kommen.

Entschei­dend ist nicht, welches Verfah­ren vorhan­den ist – sondern welches zum Bauteil passt.

Schritt 3 – Proto­typ & techni­sche Validie­rung

Ein Proto­typ sollte eine konkre­te techni­sche Frage beant­wor­ten – etwa zu Funkti­on, Passform, Montage, Materi­al oder Oberflä­che.

Vorhan­de­ne CAD-Daten werden deshalb auf den gewünsch­ten Prüfzweck abgestimmt. Danach wird entschie­den, welcher Werkstoff und welches Ferti­gungs­ver­fah­ren für die Validie­rung sinnvoll sind.

Je nach Aufgabe kann ein Funkti­ons­pro­to­typ, Versuchs­bau­teil, Urmodell oder Präsen­ta­ti­ons­mo­dell entste­hen.

Geprüft werden beispiels­wei­se:

  • Funkti­on und Belas­tung
  • Passform und Montage
  • Materi­al- und Oberflä­chen­ei­gen­schaf­ten
  • die Eignung für den nächs­ten Ferti­gungs­schritt

Ziel ist nicht nur ein anschau­li­ches Modell, sondern eine belast­ba­re Grund­la­ge für die nächste techni­sche Entschei­dung.

→ Messe­mo­del­le & Proto­ty­pen

Schritt 4 – Vorse­rie, Klein­se­rie & Serien­über­füh­rung

Nach der techni­schen Validie­rung wird entschie­den, wie das Bauteil sinnvoll weiter­ge­führt wird.

Dabei betrach­ten wir Stück­zahl, Materi­al, Änderungs­ri­si­ko, techni­sche Anfor­de­run­gen und Wirtschaft­lich­keit. Entschei­dend ist, welches Verfah­ren zur aktuel­len Projekt­pha­se passt und ob später ein Wechsel in ein anderes Serien­ver­fah­ren vorge­se­hen ist.

Waltl Design kann geeig­ne­te Verfah­ren selbst umset­zen oder die techni­sche Überga­be an spezia­li­sier­te Ferti­gungs­part­ner beglei­ten.

Ziel ist ein Ferti­gungs­weg, der nicht nur für die aktuel­le Stück­zahl funktio­niert, sondern auch den nächs­ten Entwick­lungs­schritt berück­sich­tigt.

→ Mehr zur Serien­fer­ti­gung

Schritt 5 – Oberflä­che & Nachbe­ar­bei­tung

Nach dem eigent­li­chen Ferti­gungs­pro­zess entschei­det oft die Nachbe­ar­bei­tung darüber, ob ein Bauteil dem geplan­ten Einsatz­zweck wirklich entspricht.

Je nach Anfor­de­run­gen können dabei unter anderem Oberflä­che, Kanten, Passbe­rei­che, Beschich­tun­gen, Lackie­run­gen oder optische Details angepasst werden.

Entschei­dend ist, ob das Bauteil als Funkti­ons­mus­ter, Präsen­ta­ti­ons­mo­dell, Vorse­rie oder Klein­se­rie einge­setzt werden soll.

Nicht jede Oberflä­che muss gleich ausse­hen – sie muss zum Prüfziel und zur späte­ren Anwen­dung passen.

Schritt 6 – Produkt­prü­fung & Optimie­rung

Am Ende wird geprüft, ob das Bauteil die techni­schen und funktio­na­len Anfor­de­run­gen tatsäch­lich erfüllt.

Dabei betrach­ten wir je nach Projekt unter anderem:

  • Funkti­on und Passung
  • Materi­al­ver­hal­ten
  • Oberflä­che und Bauteil­qua­li­tät
  • Montage und Schnitt­stel­len
  • mögli­che Optimie­run­gen für den nächs­ten Ferti­gungs­schritt

Erkennt­nis­se aus der Prüfung fließen direkt in Geome­trie, Materi­al­wahl oder Ferti­gungs­weg zurück.

Ziel ist nicht nur ein ferti­ges Bauteil, sondern eine belast­ba­re Grund­la­ge für die weitere Ferti­gung.

Damit wäre die eigent­li­che 6‑Schrit­te-Methode abgeschlos­sen.

Musterbauteile und Gehäuseteile in verschiedenen Ausführungen als Beispiel für die Waltl-Design-Methode

Welcher Ferti­gungs­weg passt zu Ihrem Bauteil?

Sie haben CAD-Daten, eine Zeich­nung, ein vorhan­de­nes Bauteil oder eine konkre­te techni­sche Aufgabe?

Gemein­sam prüfen wir, welche nächs­ten Schrit­te technisch und wirtschaft­lich sinnvoll sind – unabhän­gig davon, ob die spätere Ferti­gung bei Waltl Design oder einem spezia­li­sier­ten Partner erfolgt.

Techni­sche Ferti­gungs­be­ra­tung kann dabei auch als eigen­stän­di­ge Leistung beauf­tragt werden.

→ Projekt unver­bind­lich bespre­chen